Ein Dummytraining bei Schnee

Ein kleiner Tipp zur richtigen Dummyauswahl

Gestern Nachmittag fiel bei uns Schnee und auch die Temperaturen sanken auf einige Grad unter Null. Die Nacht war knackig kalt und als wir heute Morgen erwachten, zog sich eine feine Kristallschicht über Schneedecke, Bäume und Sträucher.

Eigentlich war für den heutigen Sonntagmorgen etwas Dummytraining mit unserem Hund geplant, aber so wirklich viel Lust hatten wir nicht dazu - bei dieser Kälte. Sonntag ist für uns der Tag, an dem wir die frühen Morgenstunden in aller Ruhe gemeinsam genießen… dachte ich gerade so bei mir, als mich da eine kühle Nasenspitze aus meinen Gedanken riss und mich mit fragenden Blicken vorwurfsvoll anschaute. Ich erwiderte… ok… Josch, gleich geht’s los.

Also Schuhe und Jacke an, Mütze auf und ab in die Garage… Dummys geschnappt – wildes „Hippel“ abgewehrt, welches schon auf den Hinterfüßen tanzend versuchte, mir einen Dummy zu entreißen, und dann ging’s auch los. (Nur zur besseren Verständigung… „Hippel“ -  so nennen wir unseren Vizsla liebevoll, wenn mal wieder sein Nervenkostüm vor lauter Freude kurz auseinanderbricht).
Für den heutigen schneekalten Morgen habe ich also meine Dummys in der Tasche. Für Schneetage suche ich mir dann immer ganz besondere Dummys aus. Üblicherweise trainieren wir sonst mit den Standard Dummys – gefüllte Canvasdummys.

Bei Schnee ist alles anders!

Bei Schnee benutzen wir fast nur noch Wasserdummys, geschäumte Dummys oder Felldummys. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass herkömmliche Baumwoll-Dummys bei Schnee weniger gut geeignet sind, da sie schnell durchfrieren und der Hund dann einen Klumpen Eis im Mund umhertragen muss. Es soll ja Hunde geben, welche das vielleicht wenig stört, bei unseren eigenen Hunden war dies leider nicht der Fall. Auch konnten wir dann immer beobachten, dass der Dummy nur widerwillig aufgenommen wurde, unsauber getragen wurde und die Freude am Dummytraining schnell verflog. Ist ja irgendwie auch verständlich, mir würden mit Eis an den Zähnen sicher die Zähne schmerzen, warum sollten dies Hunde denn auch anders empfinden.
Bei den Schaum- oder Wasserdummys stellt sich für uns dieses Problem nicht. Diese werden von unserem Hund gerne aufgenommen und getragen. Anhaftenden Schnee kann man leicht abputzen und alle sind mit viel Freude beim Training – so wie wir heute Morgen.

Hat also euer Hund auch empfindliche Zähne ;-) oder Probleme bei der Aufnahme von Dummys im Schnee, dann solltet ihr das mit den Wasserdummys bzw. Schaumdummys einmal ausprobieren. Eine weitere Möglichkeit sind Felldummys. Auch diese sind wesentlich weniger frostgefährdet und leichter vom Schnee zu befreien als herkömmliche Dummys.
In diesem Sinne viel Vergnügen!

 

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