HUNDELEINE

...handgefertigt aus Leder, Nylon oder Kunststoff.

Hier klicken
 
Von edel bis funktionell

Die Hundeleine als Verbindung zwischen Mensch und Hund

Hundeleinen gab es lange, bevor Autos, Straßen und die Gefahren der heutigen Zivilisation Einzug gehalten haben. Ihre Aufgabe ist damals wie heute dieselbe geblieben: den Hund in der Nähe seines Besitzers zu halten und beide damit vor Gefahr zu schützen. Geändert hat sich lediglich die Richtung. Heute schützt der Hund uns seltener, dafür stehen wir in der Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen und gegenüber der Umwelt, und in dicht besiedelten Gegenden mehr denn je.

Die Leine ist damit das Ausrüstungsstück, das Sie am häufigsten in der Hand halten. Umso mehr lohnt es sich, bei der Auswahl genauer hinzusehen, denn eine Leine, die zum Hund und zur Situation passt, fällt im Alltag überhaupt nicht auf. Eine unpassende dagegen jeden Tag. Ein großer Teil unserer Lederleinen ist deshalb handgefertigt, aus Rundleder und mit eingeflochtener Handschlaufe.

Stadt- und Funduuml;hrleine

Stadt- & Führleine

Stadtleinen und Führleinen aus Leder, Nylon oder Biothane, 1,20 bis 2,50 Meter, mit Handschlaufe oder mehrstufig verstellbar.

Retriever- und Moxonleine

Retriever- & Moxonleine

Leine und Halsung in einem Stück. Als Arbeitsleine für den leinengeübten Hund, mit Handschlaufe oder als Umhängeleine zum Tragen über der Schulter.

Such- und Schleppleine

Such- & Schleppleine

Drei bis fünfzehn Meter aus Leder, Kunststoff oder Gurtband. Als Suchleine und Fährtenleine für Mantrail und Nasenarbeit, dazu für lange Spaziergänge.

Die Entscheidung vor dem Kauf

Welche Hundeleine für welchen Zweck?

Die drei Bauarten unterscheiden sich weniger im Material als in dem, was sie Ihnen erlauben. Wer das einmal durchdacht hat, kauft nicht zweimal.

Führleine

1,20 bis 2,50 Meter

Die Leine für den Weg zum Auto, durch die Stadt und überall dort, wo Leinenpflicht gilt. Eine mehrstufig verstellbare Ausführung löst gleich mehrere Längen auf einmal, weil sie sich kurz führen und lang tragen lässt.

Am besten für: Stadt, Gehweg, Besuch, Tierarzt

Moxonleine

auch Retrieverleine, 1,00 bis 1,80 Meter

Halsung und Leine in einem Stück, in Sekunden übergestreift und ebenso schnell wieder ab. Nach dem Abnehmen trägt der Hund nichts mehr am Hals, was bei der Arbeit im Unterholz und am Wasser ins Gewicht fällt. Sie setzt allerdings einen leinengeübten Hund voraus, weil sie sich beim Ziehen zuzieht, wenn kein Stopper gesetzt ist.

Am besten für: Jagd, Arbeit, Vorführen, kurze Wege ohne Halsband

Schleppleine

3 bis 15 Meter

Kein Führungsmittel, sondern eine Sicherheitsleine. Sie läuft locker mit und greift erst, wenn der Hund weiter will als erlaubt. Genau deshalb ist sie das wichtigste Gerät beim Aufbau von Rückruf und Antijagdtraining. In der Nasenarbeit läuft dieselbe Leine als Such- oder Fährtenleine mit.

Am besten für: Rückruf, Antijagdtraining, Mantrail, Fährtenarbeit

Aus der Praxis: Die meisten Hundeführer kommen mit zwei Leinen aus, nicht mit einer. Eine kurze für die Stadt und eine lange für draußen. Wie lang die lange sein soll, entscheidet das Gelände: Drei Meter reichen im Park und auf der Wiese völlig, erst größere Flächen verlangen nach mehr.

Hund an einer Moxonleine beim Training im Gelände
Sehen, wie einfach das geht

Die Moxonleine im Einsatz

Der Film zeigt, wie eine Moxonleine übergestreift wird und wie sich der Hund damit führen lässt. Viel mehr als dieser eine Handgriff ist es nicht, und genau darin liegt der Reiz dieser Bauart.

Welches Modell dabei zu sehen ist, spielt für die Handhabung keine Rolle, denn sie ist bei jeder Moxonleine dieselbe. Wer sich an diese Bauart bisher nicht herangetraut hat, sieht in wenigen Minuten, dass daran nichts kompliziert ist.

Warum das im Gelände ein Sicherheitsgewinn ist

Ein Halsband bleibt am Hund, auch wenn die Leine längst ab ist. Im Unterholz kann es an Geäst, Wurzelwerk oder altem Zaundraht hängenbleiben, und ein Hund, der in dieser Lage zieht, verletzt sich selbst. Am und im Wasser wächst das Risiko noch, weil sich Schilf und Wurzeln unter der Oberfläche befinden und ein hängengebliebener Hund dort nicht mehr aus eigener Kraft freikommt.

Eine Moxonleine umgeht das, weil sie Halsung und Leine in einem Stück vereint. Nehmen Sie sie ab, trägt der Hund nichts mehr am Hals, an dem etwas hängenbleiben könnte. Deshalb ist sie in der jagdlichen Arbeit so verbreitet und nicht nur, weil sie schnell angelegt ist.

Woraus eine Leine gemacht sein kann

Leder, Biothane oder Nylon?

Das Material entscheidet darüber, wie sich die Leine in der Hand anfühlt, wie sie altert und wie viel Arbeit sie macht. Drei Gruppen, drei verschiedene Antworten.

Leder

Die Schönen und die Handschmeichler unter den Hundeleinen. Leder liegt angenehm in der Hand und wird mit jedem Jahr geschmeidiger. Es nimmt Wasser auf und braucht deshalb ab und zu Fett, dafür bekommt es mit der Zeit einen Charakter, den kein Kunststoff nachbildet.

Stärken: Griff, Anmutung, altert schön
Schwächen: braucht Pflege, mag Dauernässe nicht

Biothane und Kunststoff

Der Versuch, Leder und Nylon zu vereinen, und er gelingt erstaunlich gut. Ein beschichtetes Gurtband mit lederähnlicher Anmutung, das kein Wasser aufnimmt, sich abwischen lässt und bei Frost weich bleibt. Bei Nässe, Schmutz und Winter ist das die unkomplizierteste Lösung.

Stärken: pflegeleicht, wasserfest, frostsicher
Schwächen: weniger edel in der Anmutung

Nylon und Gurtband

Unkompliziert, günstig und in jeder denkbaren Farbe zu haben. Nylon nimmt Wasser auf und wird dadurch schwer, trocknet aber schnell wieder. Für den täglichen Gebrauch und als Zweitleine die naheliegende Wahl, zumal die Auswahl an Stärken und Längen hier am größten ist.

Stärken: Preis, Farbauswahl, pflegeleicht
Schwächen: saugt Wasser, kann bei Zug in der Hand brennen
Was eine Leine von einer Leine unterscheidet

Handgefertigte Lederleinen aus Rundleder

In Handarbeit, nicht von der Rolle

Ein großer Teil unserer Lederleinen entsteht in Handarbeit aus gegerbtem Rinderrundleder. Rundleder heißt, dass der Riemen nicht flach geschnitten, sondern rund gearbeitet ist. Er rollt dadurch in der Hand statt zu kanten, verdreht sich weniger und bleibt auch dann angenehm zu greifen, wenn ein Hund einmal unerwartet in die Leine fällt.

Handschlaufe und Karabinerhalterung werden eingeflochten statt vernietet. Das kostet Arbeitszeit, hat aber einen handfesten Grund: Eine geflochtene Verbindung verteilt die Last auf mehrere Zentimeter, während eine Niete sie auf einen Punkt zieht. Wie lange eine Lederleine am Ende hält, entscheidet allerdings nicht die Machart allein, sondern ebenso die Pflege und das, was ihr im Alltag zugemutet wird.

Handgefertigte Rundleder Hundeleine
Die Frage, die am häufigsten gestellt wird

Welche Länge brauche ich?

Es gibt keine Länge, die alles abdeckt, aber für jede Situation eine, die passt. Die Balken zeigen die Abstände maßstabsgetreu zueinander.

Hundeführer
 
Hund
1,00 bis 1,50 m
Kurz geführt
Innenstadt, öffentliche Verkehrsmittel, Tierarzt. Mancherorts schreiben Verordnungen eine Höchstlänge von einem Meter vor. Zu den Führleinen
Hundeführer
 
Hund
2,00 bis 2,50 m
Der Alltag
Die übliche Gassilänge. Genug Spielraum zum Schnüffeln, kurz genug, um den Hund jederzeit heranzunehmen. Verstellbare Leinen decken diesen Bereich am flexibelsten ab. Zu den Führleinen
Hundeführer
 
Hund
3 m
Der Einstieg ins Freilaufen
Die beliebteste erste Schleppleine. Lang genug für echten Freiraum, kurz genug, um sie im Park und auf der Wiese jederzeit sauber zu führen. Viele bleiben genau bei dieser Länge. Zu den Schleppleinen
Hundeführer
 
Hund
5 m
Rückruf auf Distanz
Der nächste Schritt, sobald der Hund die ersten Meter sicher arbeitet. Verfängt sich noch selten und lässt sich mit einer Hand aufnehmen. Zu den Schleppleinen
Hundeführer
 
Hund
10 m
Die Allzwecklänge
Für mittlere und große Hunde die vernünftigste Wahl beim Antijagdtraining und beim Rückruf über weite Strecken. Zu den Schleppleinen
Hundeführer
 
Hund
15 m und mehr
Der Sonderfall
Nur auf weitem, freiem Gelände und in geübten Händen. Im Wald verfängt sich jede zusätzliche Länge, und nasses Material wird schwer. Zu den Suchleinen
 
Zur Sicherheit

Wickeln Sie eine lange Leine nie um die Hand. Bei einem großen Hund, der aus vollem Lauf ins Ende geht, wirken Kräfte, die man sich im Stehen nicht vorstellt.

Lassen Sie die Leine stattdessen locker durch die Hand laufen oder legen Sie sie in weiten Schlaufen ab. Aus demselben Grund raten wir bei schweren und schnellen Hunden von Längen über zehn Metern ab.

Das Thema, das fast jeden betrifft

Leinenführigkeit: wenn der Hund zieht

Ziel einer guten Leinenführung ist es, dass sich der Hund neben Ihnen an lockerer Leine bewegt und auf Ihr Handeln reagiert. Bleiben Sie stehen, soll auch er stehen bleiben, und das gilt für Führleinen bis etwa zwei Meter. An einer langen Leine genügt es, wenn er Sie im Blick behält und die Leine nicht unter Spannung steht.

Methoden gibt es viele, und die richtige hängt vom Hund ab. In den meisten Fällen kommt man allerdings mit einer Mischung aus Lob, Selbstdisziplin und Ausdauer weiter als mit jedem Hilfsmittel.

Die Grundübung

Gelaufen wird nur so lange, wie die Leine locker durchhängt. Fängt der Hund an zu ziehen, bleiben Sie stehen und warten, bis er Sie wieder anschaut. Erst dann geht es weiter, bis die Leine erneut straff wird. Dann bleiben Sie wieder stehen.

Rechnen Sie damit, dass das Stehen in den ersten Tagen und Wochen mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Laufen. Das ist kein Zeichen dafür, dass es nicht funktioniert, sondern genau der Teil, in dem der Hund die Regel begreift. Reagiert er auf Ihr Stehenbleiben nicht und schaut sich nicht nach Ihnen um, helfen die folgenden fünf Punkte.

 
Trainieren Sie in reizarmer Umgebung, etwa auf einem großen Parkplatz nach Ladenschluss oder mittig auf wenig befahrenen Anliegerstraßen.
 
Lassen Sie den Hund nicht an den Wegesrand, denn dort setzen andere Vierbeiner ihre Markierungen ab, die ihn zuverlässig ablenken.
 
Belohnen Sie ihn, wenn er an lockerer Leine neben Ihnen läuft, und nicht erst, wenn er zurückkommt.
 
Bauen Sie spontane Wendungen ein, ohne ihn vorher anzusprechen.
 
Variieren Sie Gang und Geschwindigkeit, so werden Sie selbst interessanter als die Umgebung.

Wichtigste Regel: der Weg ist das Ziel. Nehmen Sie sich keine bestimmte Wegstrecke vor, sondern laufen Sie so weit, wie Sie gemeinsam Spaß daran haben. Und denken Sie daran, dass Sie den Rückweg ebenfalls an lockerer Leine zurücklegen müssen.

Leinentraining mit dem Hund an lockerer Leine
Wenn Wild ins Spiel kommt

Die Hundeleine als Helfer bei jagenden Hunden

Die meisten Hundebesitzer haben bei Spaziergängen in Wald und Flur schon einmal erlebt, wie plötzlich Wild aufbricht. Viele Hunde sind in solchen Augenblicken kaum noch zu kontrollieren, und das Hetzen belohnt sich selbst. Deshalb lohnt es sich, bereits im Welpenalter mit gezieltem Antijagdtraining zu beginnen und Abrufbereitschaft bei Wildkontakt aufzubauen, bevor der Hund die Erfahrung überhaupt gemacht hat.

Hier leisten lange Leinen hervorragende Dienste. Sie können damit gegebene Kommandos auch bei starken Umweltreizen einfordern und dem Hund trotzdem Freiraum zugestehen. Unterschätzen Sie dabei nicht die Kräfte, die bei großen Hunden aus Masse und Beschleunigung entstehen und die im Ernstfall auf die Leine und auf Ihren Körper wirken. Für schwere und vor allem schnelle Hunde empfehlen wir deshalb eine Schleppleine von höchstens zehn Metern. Wer als Jagdleine ohnehin eine Moxonleine führt, hat den Vorteil, den Hund ohne zweites Gerät anleinen zu können.

Zum Aufbau gehört mehr als die Leine. Mit Wild-Duftstoffen lässt sich Wildkontakt planbar machen, statt auf den Zufall im Revier zu warten, und mit einem Dummy an der langen Leine bauen Sie sich in wenigen Minuten einen Running Rabbit als Verleitung nach. Alles, was mit Apportieren und Dummyarbeit zu tun hat, finden Sie gesammelt bei den Trainingsleinen.

Brut- und Setzzeit

In einigen Bundesländern gilt während der Brut- und Setzzeit in Wald und Flur Leinenpflicht, damit Wildtiere bei Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht nicht gestört werden. Diese Zeit beginnt je nach Bundesland etwa Mitte März und endet gegen Mitte Juli, einzelne Länder kennen keinen Leinenzwang. Unabhängig davon gilt überall, dass sich der Hund im Einflussbereich seines Führers befinden muss. Andernfalls dürfen Jagdschutzberechtigte bei wildernden Hunden von der Schusswaffe Gebrauch machen. Was in Ihrem Bundesland gilt, erfahren Sie bei der zuständigen Gemeinde.

Was Vorschriften für die Auswahl bedeuten

Die Hundeleine in öffentlichen Bereichen

In vielen Städten, öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln besteht eine generelle Leinenpflicht, zum Leidwesen vieler Halter und bei den meisten Hunden wohl auch unbegründet. Geregelt wird sie in Deutschland uneinheitlich durch Städte und Kommunen. Vereinzelt schreiben Verordnungen sogar eine Höchstlänge vor, etwa einen Meter im innerstädtischen Bereich und 2,50 Meter außerorts.

Ob solche Regelungen sinnvoll sind, mag jeder für sich bewerten. Praktisch führen sie dazu, dass eine zweite Leine die Anschaffung wert ist. Schließlich wollen Sie Ihrem Hund in Wald und Flur Auslauf bieten und ihn in schwierigen Lagen trotzdem wieder bei sich haben.

Damit eine gute Leine eine gute Leine bleibt

Lederpflege in zwei Minuten

1
Trocknen lassen

Eine nasse Lederleine trocknet bei Zimmertemperatur, niemals auf der Heizung oder in der prallen Sonne. Hitze entzieht dem Leder das Fett, und genau dann wird es hart und brüchig.

2
Grob abwischen

Schlamm und Sand werden nach dem Trocknen abgebürstet oder mit einem feuchten Tuch abgenommen. Sitzt der Schmutz fest, genügt lauwarmes Wasser mit einem Tropfen ph-neutraler Seife. Spülmittel, Scheuermittel und Hausmittel wie Milch oder Speiseöl gehören nicht ans Leder.

3
Sparsam fetten

Zwei bis drei Mal im Jahr etwas Lederfett dünn auftragen und einziehen lassen. Mehr schadet eher, als es nützt, weil zu viel Fett das Leder weich und schwammig macht.

Zur Einordnung: Eine neue Lederleine ist am Anfang oft etwas steif. Das legt sich nach wenigen Wochen Gebrauch von selbst, weil die Handwärme das Leder weich arbeitet. Wer nachhelfen will, knetet sie ein paar Minuten durch oder zieht sie ein paarmal durch ein Tuch mit etwas Lederfett. Biothane und Nylon brauchen diese Pflege nicht, dort genügt Abspülen.

Handgefertigte Rundleder Hundeleine mit Tuch und Lederfett
Was dazugehört

Das passende Halsband zur Leine

Leine und Halsband bilden ein Paar, und zwar in zweierlei Hinsicht. Sie sollten zusammen aussehen, vor allem aber zusammen funktionieren.

Halsbänder aus Leder

Zu einer Lederleine gehört ein Lederhalsband, und zwar nicht nur der Optik wegen. Beide altern ähnlich, beide werden mit der Zeit weicher, und beide vertragen dieselbe Pflege.

Handgefertigte Lederhalsbänder im antiken Stil

Das ganze Sortiment

Biothane, Gurtband und mehr. Wer eine Leine für Nässe und Schlamm sucht, fährt auch beim Halsband mit demselben Material besser, weil es sich genauso unkompliziert reinigen lässt.

Eine Ausnahme: Bei einer Moxonleine entfällt das Halsband, weil Leine und Halsung aus einem Stück bestehen. Wer vor allem im Gelände arbeitet, braucht deshalb unter Umständen gar keines.

Zwischen Mensch und Hund liegen zwei Meter Leine. Oder zehn. Verbunden sind beide so oder so.

Die Leine entscheidet nur, wie viel Raum dazwischen passt.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Hundeleine

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu öffnen.

Eine andere Leine löst das Problem nicht, sie kann es aber entschärfen. Wer an der Zweimeterleine ständig zieht, hat an einer Schleppleine plötzlich Spielraum und gerät gar nicht erst in die Spannung hinein. Daran lässt sich dann ruhig arbeiten. Umgekehrt macht eine Flexileine die Sache schlimmer, weil sie dauerhaft unter Zug steht und dem Hund beibringt, dass Ziehen zum Ziel führt.

Bei der Moxonleine, auch Retrieverleine genannt, ist die Halsung Bestandteil der Leine. Sie wird in einem Zug übergestreift und ist ebenso schnell wieder ab, ohne Karabiner und damit fast lautlos. Dazu kommt ein Punkt, der im Gelände zählt: Nach dem Abnehmen trägt der Hund nichts mehr am Hals, das sich in Geäst, Zaunresten oder Schilf verfangen könnte. Sie setzt allerdings einen leinengeübten Hund voraus, denn sie zieht sich zu, wenn er in die Leine fällt. Modelle mit Stopper begrenzen das.

Fünf Meter für den Anfang, zehn Meter für die laufende Arbeit an Rückruf und Antijagdtraining. Mehr als zehn Meter lohnen nur auf weitem, freiem Gelände und bei Hunden, die nicht zu schwer sind. Jede zusätzliche Länge verfängt sich häufiger, wird bei Nässe schwerer und erhöht die Kräfte, die im Ernstfall auf Sie wirken.

Das hängt weniger am Material als an den Bedingungen und an der Pflege. Leder dankt regelmäßiges Fetten, mag aber keine Dauernässe. Biothane kommt mit Nässe, Schmutz und Frost gut zurecht und braucht keine Pflege, erreicht dafür nicht denselben Griff. Wer viel am Wasser unterwegs ist, nimmt Biothane, wer Wert auf das Gefühl in der Hand legt, nimmt Leder.

Rundleder heißt, dass der Lederriemen rund gearbeitet und nicht flach geschnitten ist. Er rollt dadurch in der Hand, verdreht sich weniger und kantet nicht ein, wenn der Hund einmal in die Leine fällt. Handgefertigt bedeutet bei unseren Leinen, dass Handschlaufe und Karabinerhalterung eingeflochten statt vernietet werden, was die Last auf mehrere Zentimeter verteilt.

Zwei sind in der Praxis meist die vernünftigste Lösung. Eine kurze Führleine für Stadt und Leinenpflicht, eine lange für Wald und Feld. Bei der langen hängt die Länge vom Gelände ab: Drei Meter sind der beliebteste Einstieg und reichen für Park und Wiese aus, zehn Meter gehören aufs offene Feld.

Alle Hundeleinen finden Sie direkt hier unten
▼

Hier klicken
 
Von edel bis funktionell

Die Hundeleine als Verbindung zwischen Mensch und Hund

Hundeleinen gab es lange, bevor Autos, Straßen und die Gefahren der heutigen Zivilisation Einzug gehalten haben. Ihre Aufgabe ist damals wie heute dieselbe geblieben: den Hund in der Nähe seines Besitzers zu halten und beide damit vor Gefahr zu schützen. Geändert hat sich lediglich die Richtung. Heute schützt der Hund uns seltener, dafür stehen wir in der Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen und gegenüber der Umwelt, und in dicht besiedelten Gegenden mehr denn je.

Die Leine ist damit das Ausrüstungsstück, das Sie am häufigsten in der Hand halten. Umso mehr lohnt es sich, bei der Auswahl genauer hinzusehen, denn eine Leine, die zum Hund und zur Situation passt, fällt im Alltag überhaupt nicht auf. Eine unpassende dagegen jeden Tag. Ein großer Teil unserer Lederleinen ist deshalb handgefertigt, aus Rundleder und mit eingeflochtener Handschlaufe.

Stadt- und Funduuml;hrleine

Stadt- & Führleine

Stadtleinen und Führleinen aus Leder, Nylon oder Biothane, 1,20 bis 2,50 Meter, mit Handschlaufe oder mehrstufig verstellbar.

Retriever- und Moxonleine

Retriever- & Moxonleine

Leine und Halsung in einem Stück. Als Arbeitsleine für den leinengeübten Hund, mit Handschlaufe oder als Umhängeleine zum Tragen über der Schulter.

Such- und Schleppleine

Such- & Schleppleine

Drei bis fünfzehn Meter aus Leder, Kunststoff oder Gurtband. Als Suchleine und Fährtenleine für Mantrail und Nasenarbeit, dazu für lange Spaziergänge.

Die Entscheidung vor dem Kauf

Welche Hundeleine für welchen Zweck?

Die drei Bauarten unterscheiden sich weniger im Material als in dem, was sie Ihnen erlauben. Wer das einmal durchdacht hat, kauft nicht zweimal.

Führleine

1,20 bis 2,50 Meter

Die Leine für den Weg zum Auto, durch die Stadt und überall dort, wo Leinenpflicht gilt. Eine mehrstufig verstellbare Ausführung löst gleich mehrere Längen auf einmal, weil sie sich kurz führen und lang tragen lässt.

Am besten für: Stadt, Gehweg, Besuch, Tierarzt

Moxonleine

auch Retrieverleine, 1,00 bis 1,80 Meter

Halsung und Leine in einem Stück, in Sekunden übergestreift und ebenso schnell wieder ab. Nach dem Abnehmen trägt der Hund nichts mehr am Hals, was bei der Arbeit im Unterholz und am Wasser ins Gewicht fällt. Sie setzt allerdings einen leinengeübten Hund voraus, weil sie sich beim Ziehen zuzieht, wenn kein Stopper gesetzt ist.

Am besten für: Jagd, Arbeit, Vorführen, kurze Wege ohne Halsband

Schleppleine

3 bis 15 Meter

Kein Führungsmittel, sondern eine Sicherheitsleine. Sie läuft locker mit und greift erst, wenn der Hund weiter will als erlaubt. Genau deshalb ist sie das wichtigste Gerät beim Aufbau von Rückruf und Antijagdtraining. In der Nasenarbeit läuft dieselbe Leine als Such- oder Fährtenleine mit.

Am besten für: Rückruf, Antijagdtraining, Mantrail, Fährtenarbeit

Aus der Praxis: Die meisten Hundeführer kommen mit zwei Leinen aus, nicht mit einer. Eine kurze für die Stadt und eine lange für draußen. Wie lang die lange sein soll, entscheidet das Gelände: Drei Meter reichen im Park und auf der Wiese völlig, erst größere Flächen verlangen nach mehr.

Hund an einer Moxonleine beim Training im Gelände
Sehen, wie einfach das geht

Die Moxonleine im Einsatz

Der Film zeigt, wie eine Moxonleine übergestreift wird und wie sich der Hund damit führen lässt. Viel mehr als dieser eine Handgriff ist es nicht, und genau darin liegt der Reiz dieser Bauart.

Welches Modell dabei zu sehen ist, spielt für die Handhabung keine Rolle, denn sie ist bei jeder Moxonleine dieselbe. Wer sich an diese Bauart bisher nicht herangetraut hat, sieht in wenigen Minuten, dass daran nichts kompliziert ist.

Warum das im Gelände ein Sicherheitsgewinn ist

Ein Halsband bleibt am Hund, auch wenn die Leine längst ab ist. Im Unterholz kann es an Geäst, Wurzelwerk oder altem Zaundraht hängenbleiben, und ein Hund, der in dieser Lage zieht, verletzt sich selbst. Am und im Wasser wächst das Risiko noch, weil sich Schilf und Wurzeln unter der Oberfläche befinden und ein hängengebliebener Hund dort nicht mehr aus eigener Kraft freikommt.

Eine Moxonleine umgeht das, weil sie Halsung und Leine in einem Stück vereint. Nehmen Sie sie ab, trägt der Hund nichts mehr am Hals, an dem etwas hängenbleiben könnte. Deshalb ist sie in der jagdlichen Arbeit so verbreitet und nicht nur, weil sie schnell angelegt ist.

Woraus eine Leine gemacht sein kann

Leder, Biothane oder Nylon?

Das Material entscheidet darüber, wie sich die Leine in der Hand anfühlt, wie sie altert und wie viel Arbeit sie macht. Drei Gruppen, drei verschiedene Antworten.

Leder

Die Schönen und die Handschmeichler unter den Hundeleinen. Leder liegt angenehm in der Hand und wird mit jedem Jahr geschmeidiger. Es nimmt Wasser auf und braucht deshalb ab und zu Fett, dafür bekommt es mit der Zeit einen Charakter, den kein Kunststoff nachbildet.

Stärken: Griff, Anmutung, altert schön
Schwächen: braucht Pflege, mag Dauernässe nicht

Biothane und Kunststoff

Der Versuch, Leder und Nylon zu vereinen, und er gelingt erstaunlich gut. Ein beschichtetes Gurtband mit lederähnlicher Anmutung, das kein Wasser aufnimmt, sich abwischen lässt und bei Frost weich bleibt. Bei Nässe, Schmutz und Winter ist das die unkomplizierteste Lösung.

Stärken: pflegeleicht, wasserfest, frostsicher
Schwächen: weniger edel in der Anmutung

Nylon und Gurtband

Unkompliziert, günstig und in jeder denkbaren Farbe zu haben. Nylon nimmt Wasser auf und wird dadurch schwer, trocknet aber schnell wieder. Für den täglichen Gebrauch und als Zweitleine die naheliegende Wahl, zumal die Auswahl an Stärken und Längen hier am größten ist.

Stärken: Preis, Farbauswahl, pflegeleicht
Schwächen: saugt Wasser, kann bei Zug in der Hand brennen
Was eine Leine von einer Leine unterscheidet

Handgefertigte Lederleinen aus Rundleder

In Handarbeit, nicht von der Rolle

Ein großer Teil unserer Lederleinen entsteht in Handarbeit aus gegerbtem Rinderrundleder. Rundleder heißt, dass der Riemen nicht flach geschnitten, sondern rund gearbeitet ist. Er rollt dadurch in der Hand statt zu kanten, verdreht sich weniger und bleibt auch dann angenehm zu greifen, wenn ein Hund einmal unerwartet in die Leine fällt.

Handschlaufe und Karabinerhalterung werden eingeflochten statt vernietet. Das kostet Arbeitszeit, hat aber einen handfesten Grund: Eine geflochtene Verbindung verteilt die Last auf mehrere Zentimeter, während eine Niete sie auf einen Punkt zieht. Wie lange eine Lederleine am Ende hält, entscheidet allerdings nicht die Machart allein, sondern ebenso die Pflege und das, was ihr im Alltag zugemutet wird.

Handgefertigte Rundleder Hundeleine
Die Frage, die am häufigsten gestellt wird

Welche Länge brauche ich?

Es gibt keine Länge, die alles abdeckt, aber für jede Situation eine, die passt. Die Balken zeigen die Abstände maßstabsgetreu zueinander.

Hundeführer
 
Hund
1,00 bis 1,50 m
Kurz geführt
Innenstadt, öffentliche Verkehrsmittel, Tierarzt. Mancherorts schreiben Verordnungen eine Höchstlänge von einem Meter vor. Zu den Führleinen
Hundeführer
 
Hund
2,00 bis 2,50 m
Der Alltag
Die übliche Gassilänge. Genug Spielraum zum Schnüffeln, kurz genug, um den Hund jederzeit heranzunehmen. Verstellbare Leinen decken diesen Bereich am flexibelsten ab. Zu den Führleinen
Hundeführer
 
Hund
3 m
Der Einstieg ins Freilaufen
Die beliebteste erste Schleppleine. Lang genug für echten Freiraum, kurz genug, um sie im Park und auf der Wiese jederzeit sauber zu führen. Viele bleiben genau bei dieser Länge. Zu den Schleppleinen
Hundeführer
 
Hund
5 m
Rückruf auf Distanz
Der nächste Schritt, sobald der Hund die ersten Meter sicher arbeitet. Verfängt sich noch selten und lässt sich mit einer Hand aufnehmen. Zu den Schleppleinen
Hundeführer
 
Hund
10 m
Die Allzwecklänge
Für mittlere und große Hunde die vernünftigste Wahl beim Antijagdtraining und beim Rückruf über weite Strecken. Zu den Schleppleinen
Hundeführer
 
Hund
15 m und mehr
Der Sonderfall
Nur auf weitem, freiem Gelände und in geübten Händen. Im Wald verfängt sich jede zusätzliche Länge, und nasses Material wird schwer. Zu den Suchleinen
 
Zur Sicherheit

Wickeln Sie eine lange Leine nie um die Hand. Bei einem großen Hund, der aus vollem Lauf ins Ende geht, wirken Kräfte, die man sich im Stehen nicht vorstellt.

Lassen Sie die Leine stattdessen locker durch die Hand laufen oder legen Sie sie in weiten Schlaufen ab. Aus demselben Grund raten wir bei schweren und schnellen Hunden von Längen über zehn Metern ab.

Das Thema, das fast jeden betrifft

Leinenführigkeit: wenn der Hund zieht

Ziel einer guten Leinenführung ist es, dass sich der Hund neben Ihnen an lockerer Leine bewegt und auf Ihr Handeln reagiert. Bleiben Sie stehen, soll auch er stehen bleiben, und das gilt für Führleinen bis etwa zwei Meter. An einer langen Leine genügt es, wenn er Sie im Blick behält und die Leine nicht unter Spannung steht.

Methoden gibt es viele, und die richtige hängt vom Hund ab. In den meisten Fällen kommt man allerdings mit einer Mischung aus Lob, Selbstdisziplin und Ausdauer weiter als mit jedem Hilfsmittel.

Die Grundübung

Gelaufen wird nur so lange, wie die Leine locker durchhängt. Fängt der Hund an zu ziehen, bleiben Sie stehen und warten, bis er Sie wieder anschaut. Erst dann geht es weiter, bis die Leine erneut straff wird. Dann bleiben Sie wieder stehen.

Rechnen Sie damit, dass das Stehen in den ersten Tagen und Wochen mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Laufen. Das ist kein Zeichen dafür, dass es nicht funktioniert, sondern genau der Teil, in dem der Hund die Regel begreift. Reagiert er auf Ihr Stehenbleiben nicht und schaut sich nicht nach Ihnen um, helfen die folgenden fünf Punkte.

 
Trainieren Sie in reizarmer Umgebung, etwa auf einem großen Parkplatz nach Ladenschluss oder mittig auf wenig befahrenen Anliegerstraßen.
 
Lassen Sie den Hund nicht an den Wegesrand, denn dort setzen andere Vierbeiner ihre Markierungen ab, die ihn zuverlässig ablenken.
 
Belohnen Sie ihn, wenn er an lockerer Leine neben Ihnen läuft, und nicht erst, wenn er zurückkommt.
 
Bauen Sie spontane Wendungen ein, ohne ihn vorher anzusprechen.
 
Variieren Sie Gang und Geschwindigkeit, so werden Sie selbst interessanter als die Umgebung.

Wichtigste Regel: der Weg ist das Ziel. Nehmen Sie sich keine bestimmte Wegstrecke vor, sondern laufen Sie so weit, wie Sie gemeinsam Spaß daran haben. Und denken Sie daran, dass Sie den Rückweg ebenfalls an lockerer Leine zurücklegen müssen.

Leinentraining mit dem Hund an lockerer Leine
Wenn Wild ins Spiel kommt

Die Hundeleine als Helfer bei jagenden Hunden

Die meisten Hundebesitzer haben bei Spaziergängen in Wald und Flur schon einmal erlebt, wie plötzlich Wild aufbricht. Viele Hunde sind in solchen Augenblicken kaum noch zu kontrollieren, und das Hetzen belohnt sich selbst. Deshalb lohnt es sich, bereits im Welpenalter mit gezieltem Antijagdtraining zu beginnen und Abrufbereitschaft bei Wildkontakt aufzubauen, bevor der Hund die Erfahrung überhaupt gemacht hat.

Hier leisten lange Leinen hervorragende Dienste. Sie können damit gegebene Kommandos auch bei starken Umweltreizen einfordern und dem Hund trotzdem Freiraum zugestehen. Unterschätzen Sie dabei nicht die Kräfte, die bei großen Hunden aus Masse und Beschleunigung entstehen und die im Ernstfall auf die Leine und auf Ihren Körper wirken. Für schwere und vor allem schnelle Hunde empfehlen wir deshalb eine Schleppleine von höchstens zehn Metern. Wer als Jagdleine ohnehin eine Moxonleine führt, hat den Vorteil, den Hund ohne zweites Gerät anleinen zu können.

Zum Aufbau gehört mehr als die Leine. Mit Wild-Duftstoffen lässt sich Wildkontakt planbar machen, statt auf den Zufall im Revier zu warten, und mit einem Dummy an der langen Leine bauen Sie sich in wenigen Minuten einen Running Rabbit als Verleitung nach. Alles, was mit Apportieren und Dummyarbeit zu tun hat, finden Sie gesammelt bei den Trainingsleinen.

Brut- und Setzzeit

In einigen Bundesländern gilt während der Brut- und Setzzeit in Wald und Flur Leinenpflicht, damit Wildtiere bei Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht nicht gestört werden. Diese Zeit beginnt je nach Bundesland etwa Mitte März und endet gegen Mitte Juli, einzelne Länder kennen keinen Leinenzwang. Unabhängig davon gilt überall, dass sich der Hund im Einflussbereich seines Führers befinden muss. Andernfalls dürfen Jagdschutzberechtigte bei wildernden Hunden von der Schusswaffe Gebrauch machen. Was in Ihrem Bundesland gilt, erfahren Sie bei der zuständigen Gemeinde.

Was Vorschriften für die Auswahl bedeuten

Die Hundeleine in öffentlichen Bereichen

In vielen Städten, öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln besteht eine generelle Leinenpflicht, zum Leidwesen vieler Halter und bei den meisten Hunden wohl auch unbegründet. Geregelt wird sie in Deutschland uneinheitlich durch Städte und Kommunen. Vereinzelt schreiben Verordnungen sogar eine Höchstlänge vor, etwa einen Meter im innerstädtischen Bereich und 2,50 Meter außerorts.

Ob solche Regelungen sinnvoll sind, mag jeder für sich bewerten. Praktisch führen sie dazu, dass eine zweite Leine die Anschaffung wert ist. Schließlich wollen Sie Ihrem Hund in Wald und Flur Auslauf bieten und ihn in schwierigen Lagen trotzdem wieder bei sich haben.

Damit eine gute Leine eine gute Leine bleibt

Lederpflege in zwei Minuten

1
Trocknen lassen

Eine nasse Lederleine trocknet bei Zimmertemperatur, niemals auf der Heizung oder in der prallen Sonne. Hitze entzieht dem Leder das Fett, und genau dann wird es hart und brüchig.

2
Grob abwischen

Schlamm und Sand werden nach dem Trocknen abgebürstet oder mit einem feuchten Tuch abgenommen. Sitzt der Schmutz fest, genügt lauwarmes Wasser mit einem Tropfen ph-neutraler Seife. Spülmittel, Scheuermittel und Hausmittel wie Milch oder Speiseöl gehören nicht ans Leder.

3
Sparsam fetten

Zwei bis drei Mal im Jahr etwas Lederfett dünn auftragen und einziehen lassen. Mehr schadet eher, als es nützt, weil zu viel Fett das Leder weich und schwammig macht.

Zur Einordnung: Eine neue Lederleine ist am Anfang oft etwas steif. Das legt sich nach wenigen Wochen Gebrauch von selbst, weil die Handwärme das Leder weich arbeitet. Wer nachhelfen will, knetet sie ein paar Minuten durch oder zieht sie ein paarmal durch ein Tuch mit etwas Lederfett. Biothane und Nylon brauchen diese Pflege nicht, dort genügt Abspülen.

Handgefertigte Rundleder Hundeleine mit Tuch und Lederfett
Was dazugehört

Das passende Halsband zur Leine

Leine und Halsband bilden ein Paar, und zwar in zweierlei Hinsicht. Sie sollten zusammen aussehen, vor allem aber zusammen funktionieren.

Halsbänder aus Leder

Zu einer Lederleine gehört ein Lederhalsband, und zwar nicht nur der Optik wegen. Beide altern ähnlich, beide werden mit der Zeit weicher, und beide vertragen dieselbe Pflege.

Handgefertigte Lederhalsbänder im antiken Stil

Das ganze Sortiment

Biothane, Gurtband und mehr. Wer eine Leine für Nässe und Schlamm sucht, fährt auch beim Halsband mit demselben Material besser, weil es sich genauso unkompliziert reinigen lässt.

Eine Ausnahme: Bei einer Moxonleine entfällt das Halsband, weil Leine und Halsung aus einem Stück bestehen. Wer vor allem im Gelände arbeitet, braucht deshalb unter Umständen gar keines.

Zwischen Mensch und Hund liegen zwei Meter Leine. Oder zehn. Verbunden sind beide so oder so.

Die Leine entscheidet nur, wie viel Raum dazwischen passt.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Hundeleine

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu öffnen.

Eine andere Leine löst das Problem nicht, sie kann es aber entschärfen. Wer an der Zweimeterleine ständig zieht, hat an einer Schleppleine plötzlich Spielraum und gerät gar nicht erst in die Spannung hinein. Daran lässt sich dann ruhig arbeiten. Umgekehrt macht eine Flexileine die Sache schlimmer, weil sie dauerhaft unter Zug steht und dem Hund beibringt, dass Ziehen zum Ziel führt.

Bei der Moxonleine, auch Retrieverleine genannt, ist die Halsung Bestandteil der Leine. Sie wird in einem Zug übergestreift und ist ebenso schnell wieder ab, ohne Karabiner und damit fast lautlos. Dazu kommt ein Punkt, der im Gelände zählt: Nach dem Abnehmen trägt der Hund nichts mehr am Hals, das sich in Geäst, Zaunresten oder Schilf verfangen könnte. Sie setzt allerdings einen leinengeübten Hund voraus, denn sie zieht sich zu, wenn er in die Leine fällt. Modelle mit Stopper begrenzen das.

Fünf Meter für den Anfang, zehn Meter für die laufende Arbeit an Rückruf und Antijagdtraining. Mehr als zehn Meter lohnen nur auf weitem, freiem Gelände und bei Hunden, die nicht zu schwer sind. Jede zusätzliche Länge verfängt sich häufiger, wird bei Nässe schwerer und erhöht die Kräfte, die im Ernstfall auf Sie wirken.

Das hängt weniger am Material als an den Bedingungen und an der Pflege. Leder dankt regelmäßiges Fetten, mag aber keine Dauernässe. Biothane kommt mit Nässe, Schmutz und Frost gut zurecht und braucht keine Pflege, erreicht dafür nicht denselben Griff. Wer viel am Wasser unterwegs ist, nimmt Biothane, wer Wert auf das Gefühl in der Hand legt, nimmt Leder.

Rundleder heißt, dass der Lederriemen rund gearbeitet und nicht flach geschnitten ist. Er rollt dadurch in der Hand, verdreht sich weniger und kantet nicht ein, wenn der Hund einmal in die Leine fällt. Handgefertigt bedeutet bei unseren Leinen, dass Handschlaufe und Karabinerhalterung eingeflochten statt vernietet werden, was die Last auf mehrere Zentimeter verteilt.

Zwei sind in der Praxis meist die vernünftigste Lösung. Eine kurze Führleine für Stadt und Leinenpflicht, eine lange für Wald und Feld. Bei der langen hängt die Länge vom Gelände ab: Drei Meter sind der beliebteste Einstieg und reichen für Park und Wiese aus, zehn Meter gehören aufs offene Feld.

Alle Hundeleinen finden Sie direkt hier unten
▼

Verstellbare Hundeleine aus Biothane in Farbe orange (250 x 1,9)
Biothane Hundeleine verstellbar Neonorange

2-3 Werktage

29,90 € *
Verstellbare Hundeleine aus Biothane in Farbe braun (250 x 1,9)
Biothane Hundeleine verstellbar Braun

2-3 Werktage

29,90 € *
Mendota Führleine Hundeleine in Farbe: SALT & PEPPER
Mendota Führleine Salt & Pepper

2-3 Werktage

27,90 € *
Mendota Führleine Hundeleine in Farbe: PINK CAMO
Mendota Führleine Pink Camo

2-3 Werktage

27,90 € *
Mendota Führleine Hundeleine in Farbe: BRAUN
Mendota Führleine Braun

2-3 Werktage

27,90 € *
Kunststoff Feld- und Schleppleine für Hundetraining und Jagd
Kunststoff - Schleppleine

z.Z. nicht lieferbar

ab 21,90 € *
Handgefertigte Flachleder Schleppleine für Hundetraining und Jagd
Handgefertigte Flachleder Schleppleine

2-3 Werktage

ab 44,90 € *
Lederschleppleine für Hundetraining und Jagd
Leder Schleppleine ohne Handschlaufe

2-3 Werktage

ab 49,90 € *
Robuste Schleppleine aus Nylon mit Handschlaufe - für Hundetraining und Jagd
Nylon Schleppleine robust - oliv

2-3 Werktage

ab 14,50 € *
Leichte Schleppleine aus Nylon mit Handschlaufe - für Hundetraining und Jagd
Nylon Schleppleine normal - schwarz

2-3 Werktage

ab 12,90 € *
Mystique Moxonleine Field Trail khaki-gelb
Moxonleine Field Trial - khaki-gelb

2-3 Werktage

15,90 € *
Mystique Moxonleine Field Trail orange
Moxonleine Field Trial - orange

2-3 Werktage

15,90 € *
Mystique Moxonleine Field Trail mit Zugstopp - khaki-gelb
Moxonleine Field Trial mit Zugstop - khaki-gelb

2-3 Werktage

20,90 € *
Mystique Moxonleine Field Trail mit Zugstopp - orange
Moxonleine Field Trial mit Zugstop - orange

2-3 Werktage

20,90 € *
Mystique Umhängeleine - Moxonleine Silent Hunt mit Zugstop
Moxon-Umhängeleine - Silent Hunt

2-3 Werktage

37,50 € *
Handgefertigte Moxonleine - Retrieverleine aus Leder
Handgefertigte Moxonleine aus Leder

2-3 Werktage

34,90 € *
Moxonleine und Showleine aus Leder
Moxon-Showleine aus Leder

2-3 Werktage

23,90 € *
Handgefertigte Umhängeleine - Moxonleine aus Leder
Handgefertigte Umhänge-Moxonleine aus Leder

2-3 Werktage

54,90 € *
Handgefertigte Führleine aus Leder mit Halsung
Handgefertigte Führleine aus Leder mit Halsung

2-3 Werktage

34,90 € *
Handgefertigte Rundleder Schleppleine für Hundetraining und Jagd
Handgefertigte Rundleder Schleppleine

2-3 Werktage

ab 45,90 € *
Handgefertigte Rundleder Führleine Hundeleine
Handgefertigte Rundleder Führleine

z.Z. nicht lieferbar

29,90 € *
Handgefertigte Flachleder Führleine Hundeleine
Handgefertigte Flachleder Führleine

2-3 Werktage

24,90 € *
Handgefertigte Flachleder Führleine - BigNature Hundeleine
Handgefertigte Flachleder Führleine - BigNature

2-3 Werktage

41,95 € *
JagdART Rundleder Handleine - Jagdfrei
JagdART Rundleder Handleine - Jagdfrei

z.Z. nicht lieferbar

124,00 € *
JagdART Flachleder Handleine - Jagdhund - Größe M
JagdART Flachleder Handleine - Jagdhund

z.Z. nicht lieferbar

ab 69,00 € *
Zuletzt angesehen